Trockene Haare

Was tun gegen trockenes Haar, Haarspitzen und Spliss?

Trockenes Haar – Mein Erfahrungsbericht

Trockenes Haar war gesternJede Frau wünscht sie sich: Eine gesunde, glänzende Haarpracht. Schön, gepflegt und seidig sollen sie sein. Stattdessen wirken sie allerdings oft spröde und matt. Dabei sind trockene Haare und Haarspitzen keine seltene Erscheinung, denn viele von uns Frauen kämpfen zum Teil mit extrem trockenen, strohigen Haar. Das sieht dann nicht nur unschön aus, sondern lässt sich auch deutlich schlechter stylen als gesunde Haare.

Doch warum werden Haare und Spitzen trocken und vor allem: Was kann man dagegen tun?

Auf dieser Seite berichte ich über meine Erfahrungen mit verschiedenen Hausmitteln gegen trockene Haare und verrate dir, was bei mir am besten funktioniert. Das aber erst ganz am Ende der Seite 😉

Liebe Grüße
Lene

Was lässt Haare austrocknen? Ursachen für die matte Matte und Spliss

Spliss - Trockene Haarspitzen sehen nicht schön aus und lassen sich nur schwer stylenHaar besteht aus Keratin. Ein Material, welches nicht in der Lage ist, sich selbst mit Feuchtigkeit zu versorgen. Kommt nichts von außen, ist Trockenheit vorprogrammiert. Deshalb ist die richtige Pflege notwendig, um trockenes Haar zu verhindern.

Viele Frauen, die unter trockenen Haaren leiden, sind direkt doppelt betroffen und leiden zusätzlich unter Spliss. Dabei handelt es sich um eine ganz häufige Folge von trockenen Haaren, bei der die Haare sich an den Spitzen zerteilen. Eine echt unangenehme Erscheinung, die deine Frisur durchaus versauen kann und dazu beiträgt, dass der Look schnell strohig und glanzlos aussieht.

Dabei kann man bereits mit einfachen Regeln trockenem Haar vorbeugen.

Tipps, um deine Haare zu schonen

1. Weniger Waschen
So makaber es auch klingen mag, ist zu häufiges Waschen die Hauptursache für das Austrocknen der Haare. Durch Wasser und Shampoo wird der von der Kopfhaut produzierte Talg entfernt, der die Keratinschichten schützt und schließt. Fehlt der Schutz, bricht die feine Schicht aus Keratin auf und das Haar trocknet aus.

Daher solltest Du zu häufiges Waschen vermeiden, wenn du nicht zu stark fettendem Haar neigst.

2. Die richtige Pflege
Der Markt ist voll von Pflegemitteln für schönes Haar. Doch ist nicht jede Pflege für jeden Haartyp geeignet. Am wichtigsten ist es jedoch, bei der Auswahl des Pflegemittels auf die Inhaltsstoffe zu achten. Silikone, die in zahlreichen Pflegen enthalten sind, umgeben zwar zunächst das Haar mit einem leichten Film, welcher die Mähne geschmeidig und glänzend wirken lässt, trocknen die Haare jedoch stark aus. Durch die Silikonschicht wird die Aufnahme von Feuchtigkeit nämlich massiv gehemmt.

So bleibt die Wirkung nur kurz, die Schäden am Haar werden bei häufiger Nutzung jedoch mehr und mehr sichtbar.

3. Styling
Ob Glätten, Kämmen, Fönen oder Färben – jedes Verfahren, was eine tolle Frisur zaubern soll, schädigt die Haare. Hitze aus Fön und Glätteisen machen die Keratinschicht spröde und führt zu Feuchtigkeitsverlust. Kamm und Bürste rauen die empfindliche Oberfläche auf. Und Farben oder Produkte für schöne Locken sorgen durch reichlich chemische Stoffe für Schäden.

Daher ist es besser, häufiger auf diese Prozeduren zu verzichten. Lass dein Haar öfter naturtrocknen, bring dein Haar mit großzinkigen Kämmen in Form und trage hin und wieder deine Naturfarbe. Und geht es nicht ohne Farbe: Spare sorgfältig die Kopfhaut aus, um die wichtigen Talgdrüsen nicht zu beschädigen.

4. Die richtige Ernährung
Wenn Du regelmäßig unter Spliss leidest und dich fragst, was Du gegen Spliss tun kannst, dann kannst Du deine Haare auch von Innen heraus unterstützen. Mit der richtigen Ernährung und viel Obst und Gemüse kanst Du deinen Haarspitzen etwas gutes tun. Zusätzlich gelten Vollkornprodukte als Geheimtipp für die Spitzen.
Wenn nichts mehr hilft
Sind die Spitzen so trocken, dass sie Spliss zeigen, hilft meist keine Pflege mehr. Sind die Haarspitzen einmal gespalten, kann nichts sie wieder „zusammenkleben“. Da hilft oft nur noch die radikale Methode mittels Schere. So schwer es dir vielleicht auch fällt – es ist sinnvoll diese paar Zentimeter zu opfern. Denn so können sich die Schäden nicht nach oben ausbreiten und du hast die Chance, dein Haar gesund zu halten.

Hast du diesen Schritt einmal gewagt, kannst du mit der richtigen Pflege dafür sorgen, dass dein Haar ab jetzt gesund und schön bleibt. Dazu gehört beispielsweise eine Spülung bei jeder Haarwäsche, dazu jede Woche ruhig eine Haarkur für deine trockenen Spitzen. Da deine Haare nach dem Waschen besonders empfindlich sind, solltest Du sie nicht mit einem Handtuch trocken rubbeln, sondern eher vorsichtig ausdrücken.

Ein abschließender Tipp: Verwende keine billigen Materialien bei deiner Bürste, sondern investiere hier ein paar Euro mehr in eine Haarbürste mit Naturhaarborsten. Beim Kamm ist es empfehlenswert, lieber Modelle aus Holz als aus Plastik zu verwenden.

Hausmittel gegen trockene Haare und für die gesunde Mähne

Willst du dein Haar mit Hausmitteln pflegen sei vorab gesagt: Sie können wirken, aber ihr Geruch ist oft unangenehm. Daher solltest du kein Hausmittel auftragen, bevor du aus dem Haus gehst, sondern es lieber als Kur in den ruhigen Abendstunden verwenden. Bewährte Hausmittel gegen trockenes Haar und Spliss sind Olivenöl, Avocado, Apfelessig und sogar Mayonnaise.

Olivenöl gegen trockene Haare
Olivenöl ist sicherlich das beliebteste und beste Hausmittel gegen trockene Haare, da es ein idealer Feuchtigkeitsspender ist und sich wie ein nasser Film um jedes einzelne, trockene Haar legt. Das außerdem enthaltene Vitamin E fördert einen schnellen und gesunden Haarwachstum. Wasche deine Haare mit warmen Wasser und gib dann Olivenöl in deine Haare. Du solltest das Olivenöl gut einziehen lassen, mindestens eine Stunde oder sogar über Nacht. Damit nicht alles vollschmiert, kannst Du eine Frischhaltefolie oder ein Handtuch um deine Haare wickeln. Anschließend kannst Du deine Haare mit mildem Shalpoo auswaschen. Statt Olivenöl eignet sich auch sehr gut Kokosöl und kann einmal die Woche angewendet werden.
Trockene Haare Avocados helfen
Avocados sind als besonders fett- und eiweißreich bekannt und können deinem gestressten Haar durch ihre Fettsäuren wieder mehr Glanz verleihen. Dazu kommt, dass Avocado durch jede Menge Vitamin E und Vitamin A auch dein Haarwachstum fördert und dir gegen trockenes Haar hilft. Hierfür kannst Du einfach eine reife Avocado schälen, zermatschen und dann mit zwei Esslöffeln Olivenöl zu einer Paste vermischen. Anschließend auf das frisch gewaschene Haar aufbringen und für 30 Minuten einwirken lassen. Nach der halben Stunde einfach mit lauwarmen Wasser ausspülen.
Apfelessig gegen trockene Haarspitzen
Apfelessig neutralisiert durch seine Säure den pH-Wert deiner Kopfhaut und befreit sie so von Shampoorückständen und anderen Haarpflegeprodukten, wodurch der Juckreiz nachlässt und die trockene Kopfhaut sich erholen kann. Viele Vitamine und Mineralstoffe versorgen außerdem deine Haarwurzeln mit Nährstoffen, was gesunden Haarwachs fördert. Du kannst einfach eine halbe Tasse Essig mit einer Tasse Wasser vermischen und nach dem Haarewaschen als Haarspülung verwenden. Anschließend einfach 10 Minuten einwirken lassen und dann ausspülen. Wenn Du möchtest, kannst Du dieses Vorgehen einmal pro Woche machen.
Trockene Haare Hausmittel Mayonnaise
Mayonnaise enthält Öle, Eier und weitere Inhaltsstoffe, die deine Haare pflegen können. Achte beim Kauf darauf, dass die Mayonnaise den vollen Fettgehalt hat, die Sorten mit wenig oder gar ohne Fett sind nicht geeignet. Etwa 30 bis 60 Minuten vor der Benutzung solltest Du die Mayo aus dem Kühlschrank holen und auf Zimmertemperatur aufwärmen, damit die Wirkungsstoffe besser einziehen. Anschließend feuchtest Du deine Haare mit warmen Wasser an und massierst die Mayo in deine Haare ein. Achte dabei darauf, dass Du jede Haarsträhne bis in die Spitzen einreibst. Lasse die Mayonnaise anschließend eine Stunde einwirken, spüle sie anschließend mit warmen Wasser aus und verwende ein Shampoo, um die Mayo ganz aus den Haaren zu bekommen.

Die richtigen Pflegeprodukte finden

Shampoo für trockenes Haar

Wie bereits erwähnt, solltest du vor allem darauf achten, silikonfreie Reinigungsmittel zu verwenden. Zudem sollte das Shampoo rückfettende Eigenschaften aufweisen, was zumeist durch das Fett der Kokosnuss ermöglicht wird. Gute Haarwaschmittel zeichnen sich dabei dadurch aus, dass sie weniger stark Schaum bilden. So kannst du schnell erkennen, welches Produkt für dich geeignet ist.

Pflegende Öle

Öle zum Aufsprühen sind seit einigen Jahren auf dem Markt und können bei richtiger Anwendung zur Gesunderhaltung beitragen. Die Öle aus natürlichen Quellen wie Argan, Kokos oder Mandel ummanteln die Haarspitzen mit einer Schutzschicht, die vor Austrocknung schützt. Wichtig hierbei: Das jeweilige Produkt nur sparsam in die Spitzen geben. Auf die Längen wirken sie schnell beschwerend und das Haar wirkt fettig und platt.

Spülungen und Kuren

Nach dem Waschen können diese Pflegemittel dafür sorgen, dass sich auch feuchtes Haar schonend und leicht kämmen lässt. Silikonfreiheit ist auch hier oberstes Gebot. Mittlerweile gehen zahlreiche Hersteller zu natürlichen Pflegestoffen zurück, die ohne das Haar unnötig zu belasten, für Geschmeidigkeit sorgen.

Was bei mir am besten funktioniert

Ich nutze mittlerweile Ayan Naturkosmetik und davon das Kombipaket aus dem Shampoo für trockene Haare und der Spülung. Bevor ich euch meine Erfahrungen mitgebe, findest Du hier kurz die Inhaltsstoffe:

  • Baobab: Öl vom Baum des Lebens aus Afrika, reduziert Spliss durch tiefenwirksame Feuchtigkeit
  • Argan: Reich an Vitaminen, die Feuchtigkeit spenden
  • Olivenöl: Stärkt die Haarwurzel, siehe Info bei den Hausmitteln
  • Süßmandel: Jede Menge Vitamin E, dient als UV Schutz und regt Haarwachstum an
  • Sonnenblume: Jede Menge Vitamine sorgen für Feuchtigkeit
  • Jojoba: Besonders empfehlenswert bei trockenen Haaren, stellt Elastizität wieder her
  • Macadamia: Die enthaltenen Vitamine verleihen deinem Haar ein Strahlen
  • Aloe Vera: Zieht besonders gut in die Kopfhaut ein, beruhigt und spendet Feuchtigkeit
  • Lavendel: Wirkt beruhigend auf die Kopfhaut und beugt Schuppenbildung vor

So und was soll ich euch sagen? Ich bin begeistert von der intensiven Pflege für meine trockenen Haare!! Der Lavendel-Duft ist toll und die feinen Bio-Öle spenden Feuchtigkeit. Durch diese Pflege werden meine Locken richtig toll. Wer seinen Haaren gerne Natur pur zukommen lassen möchte, MUSS dieses Set unbedingt probieren!

Wenn ich die Ayan Intensivpflege verwende, brauche ich nach der Anwendung des Conditioners kein zusätzliches Pflegeprodukt mehr. Das trockene Haar fühlt sich gut gepflegt und mit ausreichender Feuchtigkeit versorgt an.

Und wenn man sich die Bewertungen bei Amazon anschaut, geht das nicht nur mir so 🙂 Also, probiere es auch mal aus, eventuell hilft es dir ja genau so gut wie mir!

Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner kleinen Hilfeseite weiterhelfen. Zusammenfassend kannst Du ganz einfach für schönes Haar sorgen, indem du es weniger stylst, schonender wäschst und die richtige Pflege verwendest. Zusätzlich kannst du durch Obst, Gemüse und Vollkorn von innen heraus dafür sorgen, dass dein Haar dich wahrlich strahlen lässt.

Solltest Du noch Fragen haben, schreibe mir einfach in die Kommentare 🙂

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